Lokomotive Grobmotorik
 
Zitat 75: „Wir haben zumindest die Zweikämpfe nicht verloren. Aber nur, weil wir nicht in sie hineingekommen sind.” Thomas Schaaf
Nächstes Spiel Gegner: SC Futsalinho Ort: Lise-Meitner-Schule Anstoß: 28.06.2009 - 16.00 Uhr
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SPIELBERICHTE

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von Tobias - 03.05.2009 Niederlage gegen die Sambasohlen aus Tudorf

Spiel der verpassten Chancen. Am Samstag gab es das Aufeinandertreffen der heimischen Lok gegen die Sambasohlen aus Tudorf. Bei sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen sollte ein weiterer Sieg auf dem kleinen Platz am Ahorn Sportpark eingefahren werden. Gut gelaunt ging es in den ersten Minuten darum, den eigenen Kasten zunächst erst mal sauber zu halten. Diesen hütete zum ersten Mal in dieser Saison Matthias, der den etatmäßigen Keeper Aron, der verletzungsbedingt passen musste, gut vertrat.

Den ersten richtigen Aufreger gab es nach 10 Minuten, als die guten Schiris der Brenner aus Bosenholz nach einem Foul an Stephan auf den Elfmeterpunkt zeigten. Zum fälligen Strafstoss trat Alex an. Dieser bekam dann aber das zu spüren, was so ziemlich jedem Grobmotoriker in diesem Spiel passieren würde. Er scheiterte am überragenden Torwart der Tudorfer! Nicht schlecht auf die rechte Ecke gezielt, aber dank der hervorragenden Reflexe noch besser entschärft. So blieb es beim 0-0. Diese Szene schien unsere Gegner nun so richtig zu motivieren. Denn Ihnen gelang in den folgenden 10 Minuten drei Tore, zu einer beruhigenden Führung. Nicht, dass wir chancenlos in dieser Phase waren, aber wenn wir nicht am Torwart scheiterten, gelang es den im Schnitt 10 Jahre jüngeren Sambasohlen immer wieder einen Fuss oder ein anderes Körperteil in den Weg zu stellen und so unsere Schüsse zu blocken. Wir gaben uns dennoch nicht geschlagen und schließlich wurden zwei unserer Versuche doch noch belohnt. Gigi brachte uns mit zwei sehr schön raus gespielten Toren wieder heran. Aber ein missverständnis in der Abwehr stellte die 4-2 Führung zur Pause für die Tudorfer sicher.

Die Halbzeitansprache verlief dennoch ruhig, da der Spielverlauf sehr ausgeglichen war und wir immer noch an unsere Chance glaubten. Die zweite Halbzeit begann zunächst wieder ausgeglichen. Nach einem wíeder einmal missglückten Angriffsversuch schlossen die Sambasohlen einen Konter erfolgreich zur alten drei Tore Führung ab. In den verbleibenden letzten 20 Minuten versuchten wir noch einmal alles. Jetzt stand unsere Abwehr und wir konnten uns immer wieder schnell in Ballbesitz bringen. Wir schafften es auch, uns genügend Chancen zu erarbeiten um das Ergebnis offener zu gestalten. Aber wie eingangs schon erwähnt, hielt entweder der Keeper der Sambasohlen wirklich überragend oder es schaffte ein gegnerischer Spieler auf dem kleinen Spielfeld noch mit seiner jugendlichen Frische den Schuss irgendwie zu blocken. Eine viertel Stunde vor Schluss gelang es uns doch noch durch Tobias ein Tor zu erzielen. Dadurch wurde das Spiel jetzt auch noch mal ein wenig hektischer. Im engen Käfig gab es einige Nicklichkeiten an der Bande, so dass sich die Atmosphäre ein wenig aufheizte. Insgesamt war es jedoch eine faire Partie, in der die Schiris mit wenig Pfiffen auskamen. Den Sambasohlen gelang es mit einigem Glück und Geschick, die knappe Führung über die Zeit zu retten. Eine nicht unverdiente Niederlage, betrachtet man die Großzahl an ausgelassenen Chancen, musste die Lok somit verbuchen. Dennoch hatten wir Spass und freuen uns auf eine Revanche im Rückspiel.

Glückwunsch noch einmal an die Tudorfer Sambasohlen zu Ihrem ersten Auswärtssieg in dieser Saison.
   

von Tobias - 12.04.2009 Sieg gegen die Almekicker

Bei sonnigem Wetter und sommerlichen Temperaturen trafen sich die Mannschaften der Almekicker und der Grobmotoriker am 6. Spieltag der Hochstift Liga Saison. Das gute Wetter hat sich wohl auf die Laune der Spieler übertragen, denn es entwickelte sich ein von beiden Mannschaften fair geführtes Spiel.

Zu Beginn zeigten sich die Gastgeber feldüberlegen und durch einige Schüsse durchaus gefährlich. Unser durchweg gut aufgelegter Torwart Aron konnte diese aber alle entschärfen, so dass die ersten 10 Minuten torlos blieben. Im Anschluss konnten wir das Spiel offener gestalten und kamen zu einigen gefährlichen Aktionen vor dem Tor der Almekicker. Genau in dieser Phase konnten die Almekicker einen gelungenen Spielzug jedoch zum ersten Torerfolg des Spiels nutzen. Keineswegs geschockt kam die Lok aber nun richtig ins Rollen. Freddy konnte nach einem indirekten Freistoß kurz vor der Strafraumgrenze den Ausgleich erzielen, um anschließend mit einem Treffer aus spitzen Winkel in die linke obere Torecke die Führung zu erzielen. Dieser Doppelschlag gab uns die nötige Sicherheit. Nach einigen ausgelassenen Chancen konnte Tobias eine schöne Vorarbeit von Nils zum 3:1 nutzen. Aber auch die Almekicker hatten einige starke Szenen und prüften Aron im Tor ein ums andere Mal. Ein verdeckter Schuss kurz vor dem Halbzeitpfiff des gut leitenden Schiedsrichters aus den Reihen der Futsalinhos brachte den Halbzeitstand von 3:2 Toren für die Lok.

Die Pausenansprache von Alex und Stephan fiel dank der Führung und um kostbare Luft zu sparen eher knapp aus. Etwas defensiver ausgerichtet ging es in die zweite Halbzeit. Den Anfang verschliefen wir aber leider komplett, denn nach einigen Chancen der Almekicker direkt nach Wiederanpfiff, mussten wir durch einen sehenswertes Hackentor à la Grafite den nicht unverdienten Ausgleich hinnehmen und kurz danach sogar mit ansehen, wie die Almekicker zum ersten Mal seit dem 1:0 die Führung übernahmen. Die Lok schien das nun endgültig wach zu rütteln, denn es folgte unsere stärkste Phase im gesamten Spiel. Zunächst konnte Tobias mit seinem zweiten Treffer den Ausgleich erzielen. Der Ball lief nun immer besser und die heraus gespielten Chancen konnten konsequent in Tore umgesetzt werden. Mike, Nils, Stephan und ein Eigentor führten zu einer beruhigenden 4-Tore-Führung.

In den letzten 10 Minuten mobilisierten die Almekicker noch einmal alle Reserven und konnten durch zwei Treffer für eine spannende Schlussphase sorgen, in der Aron noch das eine oder andere Mal ordentlich unter Beschuss geriet. Man merkte nun deutlich, dass der Lok langsam der Diesel ausging und das fehlende Training bei den meisten Spielern nicht zu übersehen war, denn zu den schwächen in der Defensive gesellten sich noch einige Nachlässigkeiten in der Offensive. Vor dem Tor wurden einige Überzahlsituationen nicht konsequent genug ausgespielt, so dass eine vorzeitige Entscheidung nicht herbei geführt werden konnte. Daher war der Schlusspfiff für die meisten Spieler der Lok eine Erlösung, denn der Sieg konnte somit in den heimischen Bahnhof eingefahren werden.


Fazit:

  • ein geiles Spiel, dass seine Höhen und Tiefen hatte
  • eine geschlossene Mannschaftsleistung mit einem starken Torhüter und vielen verschiedenen Torschützen
  • ein fairer Gegner, der sich in jeder Situation sportlich verhielt
  • gute Schiedsrichter, die immer für die nötige Ruhe im Spiel sorgten


So macht Hobbyfussball Spass!

von Eddie - 17.02.2009 Niederlage gegen den Klausheider SC

Paderborn (ed). Nach dem - durch die Auftaktniederlage gegen den SC Futsalinho 03 - missglückten Ligastart wollte die Lokomotive Grobmotorik im zweiten Spiel gegen den amtierenden Meister Klausheider SC die ersten Punkte der Saison einfahren. Doch schon vor dem Spiel kristallisierte sich heraus, das dies mit dem für diese Begegnung stark dezimierten Kader von insgesamt nur sieben Spielern eine nahezu unmögliche Aufgabe werden sollte. Neben Aron, dem Stamm-Torwart der Grobmotoriker, für den erneut ein Feldspieler zwischen die Pfosten musste, fehlten krankheits- oder verletzungsbedingt wichtige Leistungsträger, die nicht ohne weiteres ersetzt werden konnten.

Mit nur zwei Wechselspielern auf der Bank versuchte Lokomotive Grobmotorik mit Beginn des Spiels die Kontrolle zu übernehmen, um dadurch das Tempo zu steuern und die Kräfte besser einteilen zu können, da der Gegner mit einem deutlich größeren Wechselkontingent in das Match ging. Doch schon frühzeitig gelang dem Klausheider SC als Folge eines unnötigen Ballverlusts im Spielaufbau die Führung. Der KSC, der von da an das Geschehen in der Halle übernahm und immer wieder gefährlich vor das Tor der Gäste kam, nutzte viele seiner nun zahlreichen Torchancen zu einer immer deutlicher werdenden Führung.

Entsprechend unverständlich ist es, dass der KSC trotz der Überlegenheit zur Mitte der ersten Halbzeit nun immer härter und "unsauberer" in die Zweikämpfe ging. Hatte das Spiel im Sinne einer Hobbyliga-Partie noch fair begonnen, zeigten die Gastgeber, vielleicht auch angespornt durch die zahlreichen, teilweise alkoholisierten "Fans", nun immer öfter übertriebenen körperlichen Einsatz in ihren Aktionen. Dieser Einsatz fand seinen negativen Höhepunkt in einem Bluterguss unter dem Auge eines Lokomotive-Spielers.

Sämtliche Appelle an die Schiedsrichter von Seiten der Lokomotive-Spieler blieben ohne Reaktion, stattdessen reagierten einige KSC-"Fans" mit diffamierenden Äußerungen auf die Beschwerden der Gäste. Die beiden verunsicherten Schiedsrichter vom SG Dahlheim, die mit der Leitung der Partie überfordert schienen, ließen die Begegnung über weite Strecken laufen. Dieses führte dazu, dass das Spiel in der zweiten Hälfte - nun von beiden Seiten - außerordentlich körperbetont geführt wurde und spätestens jetzt den Charakter einer Hobbyliga-Partie verloren hatte. Wohl auch aufgrund der an den Gegner angepassten Spielweise der Lokomotive Grobmotorik war die Partie mit Wiederanpfiff sehr viel ausgeglichener als in Hälfte eins, der mit 11:3 Toren klare Sieg des KSC war aber zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Gefahr.

Der Klausheider SC ging an diesem Abend unter dem Strich als verdienter Sieger aus der Partie und hätte das Spiel wohl auch aufgrund seiner spielerischen Überlegenheit gegenüber der Grobmotoriker-Rumpftruppe für sich entschieden. Das Team von Lokomotive Grobmotorik musste als Liganeuling wieder einmal "Lehrgeld" bezahlen. Allerdings bietet das Rückspiel gegen den KSC auf heimischen Platz die Möglichkeit, mit fußballerischen Mitteln zu antworten.

von Eddie - 21.01.2009 Niederlage im Auftaktmatch

Paderborn (ed). Im Auftaktmatch der neuen Hochstift-Liga-Saison musste der Liga-Neuling Lokomotive Grobmotorik gegen den SC Futsalinho 03, Gründungsmitglied der Liga und Tabellendritter der letzten Saison, antreten. Für die Grobmotoriker sollte dieses Match daher nach einer weitestgehend ausgefallenen Vorbereitung zur Standortbestimmung in der Liga dienen.

Entsprechend engagiert und motiviert, jedoch ohne wichtige Leistungsträger und die noch am Vortag nachgemeldeten Spieler ging das Team in das Match mit den Futsalinhos, die bei Ihrem "Auswärtsspiel" in der eigenen Halle antreten konnten und damit quasi Heimrecht hatten.
Taktisch gut eingestellt war es zunächst vorrangiges Ziel, hinten die Null zu halten und den Gegner mit schnellen Kontern unter Druck zu setzen. Diese Taktik ging in der ersten Halbzeit vollkommen auf. Der SC Futsalinho 03 fand kein Mittel gegen die sehr sicher stehende Abwehr der Grobmotoriker, so dass die Futsalinhos in der ersten Hälfte kaum nennenswerte Torchancen zu verzeichnen hatten. Doch auch der Mannschaft von Lok Grobmotorik fehlte nach vorne das notwendige Durchsetzungsvermögen, wodurch sich beide Mannschaften weitestgehend neutralisierten, und mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Halbzeitpause verabschiedeten.

Zum Wiederanpfiff der zweiten Halbzeit durch den souverän und umsichtig leitenden Schiedsrichter Friedhelm (Pflaumenbaum) änderte Grobmotorik die Taktik, um den Gegner nach dem Abtasten in Hälfte eins durch mehr Offensivaktionen nun stärker unter Druck setzen zu können. Dies gelang teilweise, einige erwähnenswerte Angriffe zu Beginn der Halbzeit waren jedoch nicht zwingend genug, um einen Torerfolg herbeizuführen. Auf der Gegenseite scheiterten die Futsalinhos mit ihren Angriffsbemühungen entweder an der gut organisierten Abwehr oder am starken Auftritt des Grobmotorik-Keepers Stephan, der bei den vorhandenen Torchancen ein ums andere Mal glänzend reagierte.

Allerdings konnte auch er den - zu diesem Zeitpunkt glücklichen - Führungstreffer des SC Futsalinho nicht verhindern, als das Leder in einer ausgeglichenen Phase der Partie aus kurzer Distanz in das rechte obere Toreck einschlug. Nach dem Gegentreffer musste Lokomotive Grobmotorik nun noch mehr nach vorne riskieren, im weiteren Verlauf des Spiels zeigte sich jedoch von Minute zu Minute, dass der Liga-Neuling mit einer dünn besetzten Ersatzbank und demzufolge nun deutlich sichtbar werdenden konditionellen Schwächen der Routine des eingespielten Futsalinho-Teams immer weniger entgegenzusetzen hatte. So führten zwei Nachlässigkeitem im Abwehrverhalten dazu, dass der SC Futsalinho 03 seine Führung bis zum Spielende auf ein 3:0 ausbauen und einen unter dem Strich verdienten Sieg einfahren konnte.

Doch trotz der Niederlage zum Auftakt der diesjährigen Saison geht die Mannschaft von Lokomotive Grobmotorik mit großer Zuversicht in die anstehenden Spiele, da die zur Niederlage geführten Defizite durch die Neuzugänge und die bei der ersten Partie noch fehlenden Spieler mehr als kompensiert werden dürften. Somit verspricht das kommende Match gegen den Klausheider SC,
der als Meister der letzten Saison ebenfalls eine Auftaktniederlage hinnehmen musste, schon jetzt viel Spannung.

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Spieltag 9
n/a FCTvs.LOK?:?
n/a KSCvs.PB?:?
05.06. SCFvs.ALK6:4
07.06. FKvs.SGD10:6
07.06. BVBvs.TS7:3
» TABELLE «
#VereinsnameS TP
1Forenkicker9+4724
2SC Futsalinho9+1119
3KlausheiderSC7+1916
4Pflaumenbaum8+4615
5FC Teutonia8+615
6Almekicker9-1412
7Bv Bosenholz9-310
8Grobmotorik8-97
9Sambasohlen9-196
10SG Dalheim8-840
© 2008 Lokomotive Grobmotorik